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Vorsicht beim Onlinebanking
veröffentlicht: 25.04.2012

Plündern Betrüger das Girokonto, weil allzu fahrlässig mit den Transaktionsnummern umgegangen wurde, haftet nicht die Bank, sondern muss der Kunde den Schaden tragen. Dieses Urteil, das aus Sicht von Rechtsexperten allerdings nicht verallgemeinert werden darf, fällte gestern der Bankensenat des Bundesgerichtshofs (Aktenzeichen XI ZR 96/11). Die obersten Richter entschieden damit gegen einen Bankkunden, der 5.000 Euro von seiner Hausbank zurückfordert hatte, nachdem das Geld über eine gefälschte Seite auf ein griechisches Konto überwiesen worden war.

Der Mann ist Opfer einer sogenannten Pharming-Attacke. Statt auf der Seite der Bank landete er wegen eines manipulierten Browsers auf einer von den Betrügern eingerichteten Internetseite. Dort wurde ihm suggeriert, er könne das Onlinebanking nur nutzen, nachdem er zehn Transaktionsnummern (TAN) eingibt. Der Rentner folgte dieser Aufforderung und gab zehn TAN seiner Liste in das Formular ein. Anschließend landete er auf der ihm bekannten Seite der Bank und konnte seine Finanzgeschäfte ganz normal abwickeln. Die Täter nutzten die TAN, um drei Monate später Geld vom Girokonto des Rentners abzuzweigen und es nach Griechenland zu transferieren.

Das Haftungsrisiko lag in dem Fall aufseiten des Rentners. Die Bank sei nicht für das Verhalten des Klägers verantwortlich, so der Bundesgerichtshof. Richter Ulrich Wichers erklärte dazu: „Der Kläger hat die im Verkehr erforderlichen Sorgfaltspflichten außer Acht gelassen, indem er zehn TANs gleichzeitig weitergab.“ Kurzum: Der Mann handelte grob fahrlässig, zumal die Bank immer wieder auf solche Missbrauchsfälle und Schadprogramme aufmerksam gemacht hatte.


A. Maßmann


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