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Banken helfen beim Girokonto-Wechsel
veröffentlicht: 18.05.2010
Die Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft, die im Zentralen Kreditausschuss zusammengeschlossen sind, haben eine Empfehlung ausgesprochen: Sollte ein Kunde das Girokonto wechseln wollen, müssen die Banken ihn bei diesem Schritt unterstützen. Das umfasst auch ausführliche Informationen über den Girokontowechsel, inklusive der Dienstleistungen und Entgelte.
Aufgabe der neuen Bank ist es, dem Kunden dabei zu helfen, das bestehende Girokonto zu schließen und die Empfänger laufender Zahlungen wie den Vermieter und Versicherungen über die neue Bankverbindung zu informieren. Bei Daueraufträgen haben Kreditinstitute sieben Arbeitstage Zeit, sie neu einzurichten. Dazu muss die bisherige Bank auf Wunsch des Kunden die nötigen Daten zur Verfügung stellen und – sofern das Konto im Plus ist – das Guthaben übertragen. Damit es nicht zu Problemen oder doppelten Buchungen kommt, dürfen Daueraufträge und Lastschriften nach dem Kontoschließungszeitpunkt nicht mehr ausgeführt werden. Klappt der Wechsel nicht wie gewünscht, kann der Kunde die Vorgänge kostenlos von einer Beschwerdestelle prüfen lassen.
Damit entsprechen die Banken genau dem, was sich Verbraucher wünschen: mehr Service beim Wechsel des Girokontos. Denn viele scheuen diesen Schritt, weil er ihnen zu aufwändig scheint. Mit Hilfe der Banken sollte es jetzt kein Problem mehr sein, ein neues Girokonto zu eröffnen und die Zahlungsvorgänge „umzuleiten“.
A. Maßmann
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