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36,5 Prozent der Deutschen sparen mit dem Girokonto
veröffentlicht: 12.04.2010
Kaum zu glauben, aber wahr: 36,5 Prozent der Bundesbürger nutzen das Girokonto, um Geld zu sparen. Das ergab eine von TNS Infratest im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen durchgeführte Umfrage. Im Zentrum der Studie stand die Frage, wofür die Deutschen sparen. An erster Stelle wurde wie schon bei den vorherigen Studien die private Altersvorsorge genannt, gefolgt von Immobilienbesitz und Konsum.
Ein weiterer Aspekt war, ob überhaupt gespart wird und welche Form der Geldanlage die Deutschen bevorzugen. Immerhin 47,7 Prozent sagten aus, sie würden sparen. Demgegenüber stehen 51,9 Prozent, die kein Geld auf die hohe Kante legen. Wenn die Deutschen ein paar Euro sparen, dann in der Regel mit dem Sparbuch (55 Prozent). Dass aber auch 36,5 Prozent das Girokonto als Geldanlagemöglichkeit nutzen, ist eher verwunderlich. Denn nur in ganz wenigen Fällen bieten die Banken eine Verzinsung des Guthabens auf dem laufenden Konto. Ausnahmen sind die Deutsche Kreditbank (DKB) und die netbank, bei der es sich besonders lohnt, wenn das Girokonto als Gehaltskonto genutzt wird. Trotzdem bleibt das Tagesgeldkonto eine weitaus interessantere Option, auch geringere Beträge gut verzinst anzulegen.
A. Maßmann
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