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Geldautomaten-Gebühr soll begrenzt werden
veröffentlicht: 18.03.2010
Die Gebühren für die Nutzung fremder Bankautomaten bzw. von Automaten bei Kreditinstituten, die nicht zum Verbund der Hausbank gehören, sind eines der größten Ärgernisse im Zusammenhang mit dem Girokonto. Im vergangenen halben Jahr haben viele Banken die Kostenschraube um rund 13 Prozent angezogen und verlangen im Schnitt 5,64 Euro je Auszahlung. Zum Teil müssen sogar bis zu zehn Euro berappt werden. Dem will die Bundesregierung nun einen Riegel vorschieben.
Der Vorsitzende des Verbraucherschutzausschusses, Hans-Michael Goldmann (FDP), nannte im Gespräch mit der „Saarbrücker Zeitung“ die Ziele: „Wir streben eine Selbstverpflichtung der Banken an, dass sie ihre Gebühren nur noch in einer bestimmten Spannbreite etwa zwischen fünf und sieben Euro erheben.“ Klappt das nicht auf freiwilliger Basis – eben als Selbstverpflichtung – müssen die Unternehmen damit rechnen, dass per Gesetz eine Grenze gezogen wird. Der Verbraucherschutzausschuss wird dazu im Rahmen einer Anhörung mit den Vertretern der Banken sprechen. Dabei wird es dann wohl auch um die Interessenunterschiede von Direktbanken ohne großes Automatennetz und beispielsweise den Sparkassen gehen.
A. Maßmann
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