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Bankkunden scheuen den Girokonto-Wechsel
veröffentlicht: 11.03.2010
Der Verband der Sparda-Banken wollte es genauer wissen: Sind Verbraucher bereit, die Bank zu wechseln und ein neues Girokonto zu eröffnen? Dazu befragte das Marktforschungsinstitut You Gov Psychonomics 1.068 Kunden. Das Ergebnis überrascht nicht sonderlich, sondern bestätigt das, was vorher schon in anderen Studien festgestellt wurde. 25 Prozent der Kunden können sich rein theoretisch vorstellen, binnen der nächsten zwölf Monate das Girokonto zu wechseln. Die meisten werden es bei diesem Gedankenspiel belassen. Denn – das dürfte die Banken freuen – 90 Prozent sind rundum zufrieden mit ihrem Kreditinstitut und dem vorhandenen Konto.
Dass nur wenige Kunden tatsächlich Ausschau nach einem neuen, möglicherweise günstigeren und besseren Girokonto halten, liegt in erster Linie am Aufwand. Die Hälfte der Befragten hält den Wechsel der kontoführenden Bank für zu arbeitsintensiv. Auf den Plätzen folgen die Argumente Servicequalität und Vertrauen zu den Beratern. Generell zeigen sich Männer (29 Prozent) dabei wechselbereiter als Frauen (22 Prozent). Und auch jüngere Bankkunden, 18 bis 39 Jahre, sind mit knapp 33 Prozent eher willens, die Bank und das Konto zu wechseln, als ältere Verbraucher (20 Prozent). Interessanterweise ist die Altersgruppe der 18- bis 39-jähriger gleichzeitig die, die den Aufwand eines Kontowechsels am meisten scheut.
A. Maßmann
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