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Betrüger arbeiten mit 1-Cent-Überweisungen aufs Girokonto
veröffentlicht: 9.03.2010
Vor einiger Zeit haben wir an dieser Stelle bereits über eine neue Betrugsmasche informiert, die 1-Cent-Überweisungen. Da das Thema immer noch relevant ist und die Täter weiterhin versuchen, ahnungslosen Opfern das Girokonto zu plündern, hier noch einmal die Warnung: Wenn auf dem Kontoauszug eine Überweisung über einen Cent auftaucht, die nicht einwandfrei zugeordnet werden kann, sofort die Bank informieren.
Die Betrüger generieren eine Liste mit Zufalls-Zahlenkombinationen in Länge gängiger Kontonummern und ordnen sie einer Bankleitzahl zu. Per Sammelüberweisung zahlen sie anschließend an jede Nummer einen Cent. Ob die Kontonummer tatsächlich vergeben wurde oder nicht, erfahren sie innerhalb weniger Tage. „Konto existiert nicht“, lautet die Meldung der Bank, wenn das Geld ins Leere läuft. Gibt es keine Rückmeldung, wird von dem entsprechenden Girokonto Geld abgebucht, meist mit Hinweis auf einen angeblichen Kauf oder eine Dienstleistung. Ist das passiert, haben Kunden maximal sechs Wochen Zeit, zu reagieren und sich mit der Bank in Verbindung zu setzen. Das Kreditinstitut veranlasst in dem Fall eine Rückbuchung.
A. Maßmann
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