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Kunden hören beim Girokonto auf Empfehlungen von Bekannten
veröffentlicht: 12.01.2010
Empfehlungen von Freunden, Bekannten, Verwandten und selbst von Nutzern sogenannter Verbraucherportale haben bei der Wahl einer Bank und des passenden Girokontos inzwischen deutlich mehr Gewicht als Werbebotschaften oder Bilanzen. Die „Mund-zu-Mund“-Propaganda gewinnt damit auch im Finanzbereich wieder an Bedeutung. Für Banken heißt das: Zufriedene Kunden sind das beste Argument. Das ist umso wichtiger, da die Krise und negative Schlagzeilen wie etwa zu den Problemen mit den EC-Karten gewaltig am Image gekratzt haben. Doch wie zufrieden sind Kunden mit ihrer Bank und ihrem Girokonto? Und würden sie eine Empfehlung aussprechen?
Der YouGovBrandIndex zeigt, wie empfehlungsfreudig Kunden sind. Sehr gut schneiden die SpardaBanken mit 49 Punkten ab. Es folgt mit der ING-DiBa eine Direktbank, die zudem den ersten Platz in der Gesamtwertung „bestes Image“ belegt. Erst dann kommen die Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken mit 42 bzw. 43 Punkten. Hier hält sich der Imageverlust noch in Grenzen. Ganz anders sieht das bei den großen Privatbanken aus. Deutsche Bank, SEB, Commerzbank, Citibank und HypoVereinsbank kommen gar auf negative Empfehlungswerte. Überrascht hat hingegen das Abschneiden der comdirect Bank. Sie erreichte 17 Punkte und liegt damit sogar vor der Postbank (neun Punkte). Die Daten basieren auf einer täglichen Befragung von 1.000 Personen.
A. Maßmann
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