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Girokonto: Verbraucherschützer fordern Kulanz angesichts der EC-Karten-Probleme
veröffentlicht: 7.01.2010
Für viele Bankkunden haben die vergangenen Tage unangenehme Überraschungen bereit gehalten: Sie konnten mit ihrer EC-Karte weder bezahlen noch Bargeld am Automaten abheben. Ein Chip-Fehler sorgte für Chaos. Inzwischen sind die Probleme zwar weitgehend behoben und können die meisten ec-/Maestro-Karten wieder problemlos genutzt werden. Trotzdem sind viele Kunden verärgert.
Ein Recht, die Kontoführungsgebühren angesichts der Probleme zumindest anteilig erstattet zu bekommen, gibt es nicht, zumal in den Vertragsbedingungen eine Haftung für technisches Versagen in der Regel ausgeschlossen wird. Dennoch fordern die Verbraucherzentralen eine Kulanzregelung seitens der Kreditinstitute und raten den Kunden, bei ihrer Bank vorstellig zu werden. Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, empfiehlt allen, die aufgrund des Chip-Fehlers auf den Automaten eines anderen Institutes ausweichen und Gebühren zahlen mussten, zumindest zu fragen, ob sie das Geld zurückbekommen.
A. Maßmann
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