|
Warnung vor Ein-Cent-Überweisungen auf dem Girokonto
veröffentlicht: 9.12.2009
Betrüger finden immer raffiniertere Maschen, um an das Geld anderer Leute zu kommen. Relativ neu ist der Versuch, über Ein-Cent-Überweisungen an Bankdaten zu gelangen. Dazu wird an mehrere Zufallskontonummern einer bestimmten Bankleitzahl jeweils ein Cent überwiesen. Wenn keine Fehlermeldung erfolgt, wissen die Betrüger, dass das Girokonto existiert und versuchen, Geld abzubuchen.
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt warnt daher vor den sogenannten Ein-Cent-Überweisungen. Betroffene sollten sofort die Polizei und die Hausbank informieren – zumindest, wenn man die Buchung nicht zuordnen kann. Teilweise sind die Überweisungen auch mit einer Rufnummer für Rückfragen versehen. Dann geht es den Betrügern nicht ausschließlich darum, per Abbuchung Schaden anzurichten. Sie hoffen auf möglichst viele Anrufer, um so Geld zu „verdienen“. Bei den Telefonnummern handelt es sich um Servicenummern, die extrem hohe Kosten verursachen. Deshalb: Nie anrufen, sondern sich mit der Bank in Verbindung setzen.
A. Maßmann
»
Kostenlose Girokonten im Vergleich
»
zur nächsten Nachricht
» alle
Nachrichten
|