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Orange SpardaBankCard soll Gebühren für Bargeldverfügungen mindern
veröffentlicht: 17.11.2009
Eines der größten Ärgernisse für Bankkunden sind die horrenden Gebühren, die für Bargeldverfügungen an fremden Geldautomaten in Rechnung gestellt werden. Vier Sparda-Banken gehen deshalb einen neuen Weg: Sie bieten ihren Kunden eine SpardaBankCard in Orange. Sie dient als Zusatzkarte und kostet bis zu fünf Euro im Jahr – abhängig von der Region, in der sie ausgegeben wird. Mit ihr sollen Kunden auch an Automaten, die nicht zum Cash-Pool gehören, günstig Abhebungen vornehmen können. Berechnet werden dann nur zwei Euro je Vorgang. Üblich sind sonst bis zu 10,00 Euro, nachdem die Gebühren deutlich angehoben wurden.
Die Karte hat laut Finanztest allerdings einen Schönheitsfehler: Ihr fehle das EC-Logo. Zwar stehe „Maestro“ auf der Karte, aber das reiche in vielen Geschäften nicht aus. Ohne zusätzliche EC-Karte kommt man also nicht sonderlich weit. Die Zeitschrift moniert weiter, dass zu viele Karten eher Verwirrung stiften. Zudem müssten auch Kunden, die aus Versehen mit der neuen Karte an einem Cash-Pool-Automaten Geld abheben, zwei Euro zahlen. Mit der EC-Karte der Sparda-Bank wäre es kostenlos.
Finanztest empfiehlt allen, die häufiger Bargeldverfügung an Automaten vornehmen und nicht darauf achten wollen, zu welchem Verbund die Bank gehört, das kostenlose Girokonto der DKB oder das Konto der SKG Bank. Beim DKB Cash und dem SKG Cash könne mit der Kreditkarte an allen Automaten kostenlos Bargeld abgehoben werden – wobei anzumerken wäre, dass einige Kreditinstitute dem einen Riegel vorschieben
A. Maßmann
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