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Kontoführung per Mobiltelefon
veröffentlicht: 20.10.2009
Mobile-Banking erlaubt es, von überall auf das Girokonto zuzugreifen, Überweisungen zu tätigen oder einfach nur den Kontostand zu prüfen. Benötigt werden dazu lediglich ein internetfähiges Mobiltelefon und ein Girokonto bei einem Kreditinstitut, das diese Form der Kontoführung unterstützt. Dazu gehören ab September 2009 alle Sparkassen. Doch auch die Postbank, die ING-DiBa, die Commerzbank und viele andere Banken haben die Vorteile von Mobile-Banking erkannt und in die entsprechende Technik investiert.
Die Voraussetzungen sind einfach: Entweder wird direkt online über einen Browser gearbeitet oder mittels einer speziellen Software, die installiert werden muss. Sie stellt erst dann eine Verbindung her, wenn es erforderlich ist. Der Zugang erfolgt wie am PC über die Kunden- oder Kontonummer und eine PIN. Für die Sicherheit sorgen eine verschlüsselte Übertragung und das TAN-Verfahren. Ob die TAN auf einem Block vorliegt, mittels Generator erzeugt oder per SMS verschickt wird, hängt von der Bank ab. Sich die TAN per SMS schicken zu lassen, gilt als riskant. Außerdem kann es aufgrund von Störungen im Mobilfunknetz zu erheblichen Verzögerungen kommen.
Wer Mobile-Banking nutzen möchte, sollte sich auch Gedanken über die Kosten machen. Selbst wenn keine Kontoführungsgebühren berechnet werden, der mobile Zugang zum Internet kostet Geld. Im günstigsten Fall nutzt man eine Flatrate, die sich allerdings nur für Vielnutzer lohnt. Ansonsten wird je nach Mobilfunkanbieter minuten- oder volumengenau abgerechnet.
A. Maßmann
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