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Skimming: Kunden sollten Vorsicht walten lassen
veröffentlicht: 16.10.2009
Die Meldungen über manipulierte Geldautomaten reißen nicht ab. Skimming nennt sich die Betrugsmasche, bei der mit Minikameras und Aufsätzen am Kartenschlitz Daten ausgelesen und gespeichert werden. Kunden, die mit der EC-/Maestro-Karte Geld von ihrem Girokonto abheben möchten, sollten also vorsichtig sein. Die Täter konzentrieren sich längst nicht mehr auf Großstädte, sondern sind auch im ländlichen Raum unterwegs.
Das Bundeskriminalamt hat erst kürzlich zwei Betrüger festgenommen. Sie hatten über 1.500 Blankokarten und die technische Ausrüstung bei sich, um die Kundendaten am Automaten ausspähen zu können. Wie vielen Opfern sie das Girokonto leergeräumt haben, darüber wird nicht berichtet. Sicher ist nur, dass die Polizei bei ihnen massenhaft Kreditkarten- und Kontodaten sichergestellt hat.
Die Banken sind sich der Gefahr durchaus bewusst. In vielen Filialen gehört die Kontrolle der Automaten bereits zum Alltag. Noch bevor sich die Türen für den Publikumsverkehr öffnen, nehmen die Bankangestellten jeden Automaten genau unter die Lupe und suchen nach gefälschten Kartenschlitzen. Zusätzlich werden die Automaten in den meisten Banken videoüberwacht. Hinweise, wie man sich richtig verhält – bei der Eingabe der PIN immer die Hand über das Zahlenfeld halten – sollen den Betrügern das Leben zusätzlich schwer machen. Die Deutsche Bank beispielsweise steht im ständigen Kontakt mit der Polizei und den Automatenherstellern, um die Sicherheitsstandards immer aktuell zu halten. Wichtig sei, dass die Kunden die Kontoauszüge regelmäßig kontrollieren und sich sofort melden, wenn unbekannte Buchungen auftauchen.
A. Maßmann
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