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Zum Studienbeginn das richtige Girokonto finden
veröffentlicht: 15.10.2009
Zu Beginn des Studiums gilt es, viele Aufgaben zu bewältigen und sich auf völlig neue Herausforderungen einzustellen. Dazu gehören sicherlich auch die Finanzen. Eine Möglichkeit, den ohnehin strapazierten Geldbeutel zu entlasten, ist ein Girokonto für Studenten. Inzwischen offerieren die meisten Banken Studierenden ein kostenloses Konto und erlassen die Kontoführungsgebühren. Entscheidend ist hierbei, wie lange die Befreiung gilt – für das gesamt Studium oder nur bis zu einem bestimmten Alter. Einige Kreditinstitute ziehen eine Grenze bei 27 Jahren, was von Nachteil wäre, wenn sich das Studium an eine Ausbildung anschließt. Ein Girokontovergleich hilft, eine bessere und dauerhaft kostenlose Lösung zu finden.
Abgesehen von den Gebühren sollten Studenten auch auf die Serviceleistungen achten, die ihnen geboten werden. Eine kostenlose EC-/Maestro-Karte für den bargeldlosen Zahlungsverkehr sollte auf jeden Fall mit zum Girokonto gehören. Eine Kreditkarte ist zwar kein Muss, bietet aber noch mehr Flexibilität, insbesondere bei Onlinegeschäften und Semestern im Ausland.
Ein weiterer Aspekt ist ein möglichst enges Netz an Geldautomaten, an denen gebührenfrei Bargeld abgehoben werden kann. Denn was nützt es, einen Automaten „um die Ecke“ zu haben, für die Nutzung aber mehrere Euro bezahlen zu müssen? Vernachlässigt werden können Leistungen wie ein Depot. Unverzichtbar ist hingegen Onlinebanking, um seine Bankgeschäfte jederzeit erledigen zu können. Ob zum Girokonto für Studenten auch ein Dispositionskredit eingeräumt wird, um kurzfristig Engpässe überbrücken zu können, hängt von der Bank und der Bonität des Studenten ab.
A. Maßmann
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