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Postbank stellt Geldautomaten bei OBI auf
veröffentlicht: 13.10.2009
Ärgerlich: Da möchte man einkaufen, merkt, dass kein Geld mehr im Portmonee ist und der nächste Automat, an dem kostenlos Bargeld abgehoben werden kann, steht kilometerweit entfernt. Dieses Problem geht die Postbank nun an. Sie kooperiert mit den 180 OBI-Baumärkten in Deutschland und sorgt dafür, dass neben Bohrmaschinen und Rasenmähern demnächst auch Geldautomaten in den Läden stehen.
Von der Kooperation profitieren nicht nur Kunden, die ein Girokonto bei der Postbank haben, sondern alle Bankkunden der so genannten Cash Group. Dazu gehören neben der Postbank unter anderem die Deutsche Bank, die Dresdner Bank, die Bayerische Hypo- und Vereinsbank, die Commerzbank samt der comdirect Bank, die DAB bank AG und die Berliner Bank AG.
Wer ein Girokonto mit EC-/Maestro-Karte bei einer dieser Banken hat, kann an den Automaten in den OBI-Märkten gebührenfrei Bargeldverfügungen vornehmen. Damit verpasst die Postbank der Sparkassen-Gruppe einen leichten Seitenhieb. Die Sparkassen verlangen recht hohe Gebühren, wenn mit einer Karte der Cash Group an ihren Automaten Geld abgehoben wird, um so die eigenen Kunden zu halten und von einem Wechsel abzubringen. Einen weiterer Grund für die Kooperation nennt Dr. Michael Meyer von der Postbank: „Unsere Kunden erwarten, dass sie dort Geld abholen können, wo sie einkaufen oder Dienstleistungen beziehen.“
A. Maßmann
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