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Geldkarte

Bei einer Geldkarte handelt es sich in Deutschland um ein elektronisches System, das die bargeldlose Zahlung von kleineren Beträgen ohne die PIN-Prüfung ermöglicht. Dabei erfolgt die Bezahlung offline mit einem vorher eingezahlten und auf einer Chipkarte gespeicherten Guthaben. Auf einer Geldkarte kann maximal 200 Euro geladen werden.

Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Geldkarten, deren Unterschied in der Handhabung beim Ladevorgang
besteht. Eine der Geldkarten ist kontogebunden. Sie kann an Ladeterminals und Geldautomaten aufgeladen werden. Das zugehörige Konto wird mit dem gewählten Geldbetrag belastet. Die kontoungebundene Geldkarte hat einen standardisierten Scheckkartenformat. Diese Geldkarte lässt sich in der Bank gegen Bargeld aufladen. Außerdem existieren besondere Ladeterminals, die das Aufladen einer kontoungebundener Geldkarte mit einer Debitkarte ermöglichen.
Seit 2007 kann man Geldkarten über das Internet aufladen, wobei dafür ein installierter Chipkartenleser in einem Windows-PC vorausgesetzt wird. Zur Zeit ist die Bezahlung über das Online-Verfahren giropay möglich.

Beim Bezahlen mit einer Geldkarte ist der Kunde nicht zu einer Authentifizierung gegenüber dem Verkäufer
verpflichtet. Der Kunde muss lediglich die Geldkarte in das Zahlungsterminal einführen und den Zahlbetrag bestätigen, der dann vom Guthaben dieser Karte abgebucht wird.
 
Um im Internet mit einer Geldkarte zu bezahlen, benötigt der Kunde einen Kartenleser der Sicherheitsklasse III. Bei einer Online-Bezahlung erscheint im Internetbrowser ein Bezahlfenster, in dem der Zustand des Zahlvorgangs zu sehen ist. Hier kann der Kunde den Betrag und Anbietername bestätigen, damit
die Abbuchung des Geldwertes erfolgen kann.

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